Geschichte des Tanzfestivals „ImPulsTanz“

Das internationale Festival „ImPulsTanz“ erfreut sich großer Beliebtheit. Diese einzigartige Veranstaltung, die dem zeitgenössischen Tanz gewidmet ist, findet jährlich statt. Es bringt Tausende von Tänzern, Choreografen und Pädagogen aus der ganzen Welt zusammen, schreibt viennaski.eu.

Das jährliche Programm von „ImPulsTanz“ dauert 15 Wochen. Es umfasst über 50 Produktionen auf den wichtigsten Bühnen der Stadt, mehr als 200 Workshops und Forschungsprojekte. All dies macht die Veranstaltung zu einem der weltweit wichtigsten Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance.

Die Gründung des Festivals

Die Geschichte beginnt im Jahr 1984. Damals riefen der Kulturmanager Karl Regensburger und der Choreograf Ismael Ivo die „Internationalen Tanzwochen Wien“ ins Leben. Das Hauptziel der Veranstaltung war es, Österreich zu einem Zentrum des zeitgenössischen Tanzes zu machen. Für das erste Festival wurden sechs renommierte Lehrende eingeladen, die 20 Workshops im Universitätszentrum „Auf der Schmelz“ veranstalteten. Dies gab den Anstoß zur Entwicklung einer neuen Tanzkultur in Wien.

Kurz darauf bot der österreichische Dramatiker George Tabori den Gründern das Theater „Der Kreis“ (heute „Schauspielhaus Wien“) als Aufführungsort an. Im Jahr 1988 wurden die „Internationalen Tanzwochen Wien“ in „ImPulsTanz“ umbenannt, bei dem die Arbeiten von Marie Chouinard, Mark Tompkins und anderen herausragenden Künstlern präsentiert wurden. So wurde „ImPulsTanz“ sehr schnell zu Europas größtem Festival für zeitgenössischen Tanz.

Die Entwicklung von ImPulsTanz

Im Jahr 1990 startete das Festival eine Reihe von Arbeits- und Forschungsprojekten für professionelle Tänzer. Im ersten Jahr fungierten Susan Linke, Nina Martin und andere als Mentoren des Projekts. Herausragende Künstler der internationalen Szene präsentierten nicht nur ihre eigenen Arbeiten, sondern teilten ihr Wissen auch mit aufstrebenden Tänzern und Choreografen.

Im Jahr 1996 wurde das Programm „DanceWEB“ ins Leben gerufen, das 60 Profis aus 40 Ländern Weiterbildungsmöglichkeiten bot. Dieses Projekt war als einfaches Stipendienprogramm konzipiert, das auf den Austausch von Ideen und Wissen ausgerichtet war.

Allmählich entwickelte sich „ImPulsTanz“ zu einem Lieblingsevent der Wiener, bei dem eine ganz besondere Atmosphäre herrscht. Tanzbegeisterte und führende Persönlichkeiten der internationalen Tanzszene treffen sich in Theatern, Studios, bei Workshops und auf Festivalpartys. Mit großer Freude tauschen sie untereinander Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten aus.

Im Jahr 2000 bündelten „ImPulsTanz“ und die „Wiener Festwochen“ ihre Kräfte und veranstalteten das Festival von Mai bis August. In diesem Rahmen wurden zahlreiche Ausstellungen organisiert, das Publikum erlebte Auftritte berühmter Stars, sah Forschungsprojekte und besuchte Workshops.

2001 fand das Festival erstmals unter freiem Himmel statt, und zwar im Haupthof des neuen „MuseumsQuartier Wien“. In den folgenden Jahren wurden hier die berühmten Shows und Inszenierungen von Royston Abel und Keith Hennessy aufgeführt.

Ebenfalls im Jahr 2001 wurden junge Talente zum Festival eingeladen. Im Rahmen des Programms zeigten sie ihre Stücke und tauschten Ideen aus. In dieser Zeit wurde auch der europäische Preis „Prix Jardin d’Europe“ eingeführt, der zu einem wichtigen Instrument für die Förderung junger Tänzer in Europa und darüber hinaus wurde.

„ImPulsTanz“ konzentriert sich nicht nur auf den internationalen Tanz, sondern auch auf das Schaffen von in Österreich lebenden Profis. 2012 wurde auf dem Festival die Choreografie-Plattform „Österreich“ organisiert. Im selben Jahr wurde das Festival mit dem Bank Austria Kunstpreis, dem renommiertesten Kunstpreis Österreichs, ausgezeichnet.

Dank dieser Veranstaltung konnten sich Tausende talentierte Tänzer weltweit einen Namen machen und erlangten Ruhm und Anerkennung. Jeder, der den Tanz liebt und seine Idole sehen möchte, sollte „ImPulsTanz“ besuchen.

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