Irina Kupchenko – eine gebürtige Wienerin, die das weltweite Showbusiness eroberte

Der Name von Irina Kupchenko ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Sie ist eine talentierte Theater- und Filmschauspielerin. Wie es der Frau gelang, im Showbusiness erfolgreich zu sein, lesen Sie hier auf viennaski.eu.

Kindheit und Jugendjahre

Irina wurde 1948 in Wien geboren, wo ihr Vater Petro in der Nachkriegszeit seinen Dienst leistete. Bald zog die Familie nach Kyjiw. Diese Stadt nennt Kupchenko ihre Heimat. Hier ging sie zur Schule, besuchte Tanz- und Theatergruppen und träumte davon, Ballerina oder Schauspielerin zu werden. Doch ihre Eltern bestanden darauf, dass ihre Tochter einen prestigeträchtigen Beruf wählt, weshalb das Mädchen 1965 an der Kyjiwer Universität an der linguistischen Fakultät zu studieren begann.

1966 verstarb Irinas Vater, und sie zog mit ihrer Mutter zu Verwandten nach Moskau. So trat sie im Alter von 18 Jahren in die Boris-Schtschukin-Theaterhochschule ein.

Karriere in Theater und Film

1970 schloss Irina ihre Ausbildung ab und erhielt eine Einladung, am Wachtangow-Theater zu arbeiten. Ihr Debüt gab sie in der Inszenierung von „Antonius und Cleopatra“, in der sie die Hauptrolle spielte. Ihre Leistung erhielt viel positives Feedback von Zuschauern und Kritikern. 

Später spielte Kupchenko eine Vielzahl ernster Rollen, auf die sie sehr stolz war. 1997 spielte sie in „Hamlet“ unter der Regie von Peter Stein. 2001 trat sie als Roxane in der Komödie „Cyrano de Bergerac“ auf. Kritiker und Zuschauer lobten erneut das Spiel der talentierten Schauspielerin.

Kupchenkos Filmkarriere begann bereits während ihrer Studienzeit. Das Debüt der jungen Schauspielerin auf der großen Leinwand fand im Drama „Das Adelsnest“ statt. Der Regisseur Andrei Konchalovsky entdeckte die Darstellerin rein zufällig. Das Mädchen war gerade auf dem Weg ins Studio, wo sie als Komparsin für einen anderen Film vorgesehen war. Doch sie verwechselte die Tür und landete beim Vorsprechen für Konchalovsky. So entwickelte sich zwischen ihnen eine Freundschaft und eine erfolgreiche Zusammenarbeit. In ihren zahlreichen Interviews betont die Berühmtheit, dass genau dieser Regisseur sie als Schauspielerin entdeckt, ihr alles beigebracht habe, was sie kann, und ihr einen exzellenten Start in den Beruf ermöglicht hat.

Nachdem sie in mehreren Filmen ihres neuen Freundes mitgewirkt hatte, wurde Irina berühmt. Den Film „Fremde Briefe“, in dem sie mitspielte, sahen Millionen von Fernsehzuschauern. In diesem Projekt trat sie in der Hauptrolle der Lehrerin Wera Iwanowna auf.

Viel positives Feedback von den Zuschauern erhielt auch der Film „Der Stern des faszinierenden Glücks“, in dem Kupchenko die Fürstin Trubezkaja überzeugend darstellte.

1977 kam das Melodram „Eine seltsame Frau“ in die Kinos. Darin spielte sie die Hauptfigur, eine willensstarke Anwältin, die sich nicht scheute, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die öffentliche Meinung zu ignorieren. 

1979 erblickte der Film „Urlaub im September“ das Licht der Welt, in dem Kupchenko die Ehefrau des Protagonisten spielte, eine Person mit einem sehr komplexen Charakter.

Eine kleine, aber unvergessliche Rolle spielte Irina in der Serie „Die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson“. Dort trat sie als Ehefrau von Stapleton auf.

Im Jahr 2000 kam der Neujahrsfilm „Komm, um mich anzusehen“ in die Kinos. Darin spielte sie die Hauptrolle. Im neuen Jahrhundert setzte Irina ihre aktive Filmkarriere fort. Die erfolgreichsten Filme dieser Zeit waren: „Die Dämonen“, „Die alten Schachteln“ und „Das Haus an der Uferpromenade“.

Interessante Fakten

  • Viele Kollegen beneiden Kupchenko um ihre schlanke Figur. Sie hat keine einzige Falte im Gesicht. Es wird gemunkelt, dass sich Irina regelmäßig Schönheitsoperationen unterzieht, aber der Star selbst weder bestätigt noch dementiert diese Gerüchte.
  • Irina ist bei der Wahl ihrer Rollen sehr wählerisch. Einst lehnte sie es ab, die Rolle der Katja im Film „Moskau glaubt den Tränen nicht“ zu spielen.
  • Während der Dreharbeiten zur Komödie „Die alten Schachteln“ musste die Schauspielerin sieben Stunden lang in der Kälte ein Auto waschen. Danach entschied der Regisseur, dass das Auto nicht zur Handlung passte, und sie musste die Arbeit wiederholen, diesmal jedoch mit einem anderen Fahrzeug.

Am 1. März 2023 feierte Kupchenko ihren 75. Geburtstag. Ihr Talent fesselt weiterhin die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. 2023 spielte sie in der Arzt-Saga „Die Landärztin. Acht Jahre später“ mit.

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