Die Geschichte des Wiener Stürmers Marko Arnautović

Marko Arnautović, dessen Name weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist, hat eine Biografie, die von Skandalen, Streitigkeiten mit Teamkollegen und Fans geprägt ist. Auf diesem Hintergrund traten die sportlichen Erfolge des Stürmers in den Hintergrund. Im Laufe seiner Karriere wurde der Angreifer Champions-League-Sieger und Rekordhalter für die meisten Spiele in der Nationalmannschaft, schreibt viennaski.eu.

Kindheit und Jugend

Marco wurde am 19. April 1989 in Wien als Sohn eines serbischen Vaters geboren. Schon in jungen Jahren zeigte der Junge eine Liebe zum Sport. Lange Zeit konnte er sich nicht entscheiden, für welche Nationalmannschaft er spielen sollte.

Um erfolgreich zu sein, musste Marco jedoch enorme Anstrengungen unternehmen. Aufgrund seines schwierigen Charakters wechselte Arnautović mehrere Fußballakademien in Wien und erwarb sich den Ruf eines Rebellen. Er fehlte ständig beim Training und stritt sich mit anderen Teammitgliedern. Ottmar Laruisch, der Marco in seiner Kindheit trainierte, sagte in seinen Interviews oft, dass der Junge psychische Probleme habe, sonst würde er sich nicht so verhalten, und riet ihm, einen Arzt aufzusuchen.

Freunde, Verwandte und Kollegen bemerkten ein ungewöhnliches Selbstvertrauen, das der junge Sportler ausstrahlte. Arnautović versicherte seinen Trainern und Altersgenossen immer, dass er ein Weltstar werden würde. Nach jedem Training setzte sich der Junge an seine Lehrbücher, wodurch er vier Fremdsprachen perfekt lernen konnte.

Sportkarriere

Marco zeigte im Vergleich zu seinen Altersgenossen sehr gute Leistungen. 2006 nahm er an der niederländischen Meisterschaft teil. In einem Turnier, in dem die Offensive gegenüber der Defensive dominiert, zeigte der Junge sein Können in vollem Umfang; er wurde sogar mit dem schwedischen Stürmer Zlatan Ibrahimović verglichen. Der gebürtige Wiener gab sein hochkarätiges Debüt im Frühjahr 2007 im Spiel von „Twente“ gegen PSV. Bald interessierte sich der portugiesische Trainer von „Internazionale Milano Football Club“ José Mourinho, für Arnautović.

In Mailand war Marcos Karriere nicht von Erfolg gekrönt, und dafür gab es viele Gründe. Der Stürmer gewann die Champions League, spielte aber aufgrund von Verletzungen nur drei Spiele in der Saison und konnte kein einziges Tor erzielen. Auf der Ersatzbank lernte er einen anderen Inter-Stürmer, Mario Balotelli, kennen. Teamkollegen sagten, dass der Italiener einen negativen Einfluss auf den talentierten Stürmer hatte. Schließlich kehrte der den Erwartungen nicht entsprechende Marco in die Niederlande zurück und landete dann beim deutschen „Werder Bremen“.

In der Bundesliga wurde der Spieler als „Bad Boy“ des österreichischen Fußballs bekannt. Vom ersten Training an geriet Arnautović mit seinen Teamkollegen in Konflikt. Er erlaubte sich, in Fußballschuhen zu den Mannschaftsbesprechungen zu erscheinen. Der Stürmer stritt sich oft mit dem Trainer, war nachts in Clubs unterwegs und wurde einmal sogar betrunken am Steuer erwischt. Bald waren die Eskapaden des Stürmers der Vereinsführung zu viel, und sie beendeten die Zusammenarbeit, indem sie ihn an den englischen „Stoke City“ verkauften.

In der englischen Premier League brachte der Fußballer die Medien erneut dazu, über ihn zu sprechen. Trotz der Verletzungen, die ihn verfolgten, erzielte er relativ viele Tore. Der Fußballer geriet auch weiterhin mit den Fans in Konflikt, was ihn zu einem der auffälligsten Stürmer der Liga machte. 2019 ging Marco nach China, um Geld zu verdienen, und beendete vorübergehend seine Fußballkarriere.

Am 11. Oktober 2018 machte der Stürmer bei der Europameisterschaft erneut auf sich aufmerksam. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sein Debüt für die österreichische Nationalmannschaft gegeben. Im Spiel gegen Nordmazedonien im Jahr 2021 schoss Arnautović am Ende des Spiels ein Tor und erlaubte sich, sich negativ über seine Gegner zu äußern. Der Vorfall löste einen großen Skandal mit David Alaba aus, der versuchte, ihn zu beruhigen.

Nach dem öffentlichen Aufschrei entschuldigte sich Arnautović. Dieser Schritt bewahrte ihn jedoch nicht vor der Disqualifikation durch die UEFA. Er wurde für ein Spiel gesperrt. Danach ging der Stürmer nach Italien, wo der „FC Bologna“ an ihm interessiert war. Im Jahr 2023 wechselte Marco auf Leihbasis nach Mailand und wurde Spieler von „Inter“.

Neben seiner Fußballkarriere hat der Fußballer auch sein Privatleben aktiv gestaltet. 2012 heiratete er Sarah Lizakowski. Bald darauf bekam das Paar zwei Töchter. Seine Frau unterstützt ihren Mann bei all seinen Unternehmungen.

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